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Magazin erwachsenenbildung.at

Bildungs- und Berufsberatung. Standortbestimmung, Reflexionsräume und Perspektiven

Nr.29 | Oktober 2016 | 1993-6818

Kurzzusammenfassung

Wie gestalten Bildungs- und BerufsberaterInnen bedarfsorientierte Angebote? Die vorliegende Ausgabe nimmt eine Standortbestimmung vor - mit theoretischen und empirischen Zugängen, aber auch mehreren Beispielen innovativer Praxis.

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Agnes Raschauer, Katharina Resch

Studienberatung an der Universität Wien Ergebnisse der iYOT-Teilstudie zum Arbeitsalltag von StudienberaterInnen

Hochschulen stehen vermehrt vor der Herausforderung, professionalisierte Beratungsange­bote für heterogene InteressentInnen anzubieten. Die Seite der StudienberaterInnen gerät dabei nur selten in den Blick. Wer aller bietet eigentlich Studienberatung an? Wie lassen sich die Beratungskontakte beschreiben (Rollenanforderungen, Themen, Formate, Zielgruppen)? Unter welchen Bedingungen arbeiten die BeraterInnen (Auslastung, Aus- und Weiterbildung)? Und wie lässt sich Studienberatung von anderen Formen der Beratung unterscheiden (psychologische Beratung, Karriereberatung)? Der vorliegende Beitrag gibt Antwort auf diese Fragen und skizziert das Praxisfeld der Studienberatung am Beispiel der Universität Wien. Es handelt sich dabei um Teilergebnisse einer qualitativen Studie, die im Rahmen des Erasmus+ geförderten Projekts "iYOT: In Your Own Time" durchgeführt wurde. Conclusio der Autorinnen ist: In der Studienberatung ist zwar die Informations- und Wissensvermittlung von zentraler Bedeutung; da Ratsuchende aber auch oft mit lebensrelevanten und emotionalen Themen in der Studienberatung landen, bewegt sie sich auch oft in einem Spannungsfeld, in dem Fachberatung auf Lebensberatung trifft. (Red.)
  1. Agnes Raschauer
  2. Katharina Resch